Category Archives: Ökumene im Giebel

KGR von Salvator und Stephanus tagten gemeinsam

Gemeinsame Sitzung der KGR von Salvator und Stephanus am 21.06.2016. Foto: hmg

Gemeinsame Sitzung der KGR von Salvator und Stephanus am 21.06.2016. Foto: Hans-Martin Goede (Stephanus)

Am 21. Juni 2016, mit dem 1:0 EM-Sieg der Deutschen Mannschaft gegen Nordirland im entspannten Nacken, trafen sich die Kirchengemeinderäte der katholischen Salvatorgemeinde und der evangelischen Stephanusgemeinde auf Einladung von Salvator im Gemeindehaus.

Da die letzte gemeinsame Sitzung bereits über zwei Jahre zurück liegt, stellten sich die beiden KGR einander vor und informierten sich anschließend gegenseitig über aktuelle Projekte und Aussichten in der je eigenen Gemeinde.

Der Austausch über Möglichkeiten und Perspektiven ökumenischer Zusammenarbeit in Hausen und insbesondere im Jakobusgemeindehaus war rege: seit Jahresbeginn 2016 feiert Salvator dort zwar keine Gottesdiense mehr, jedoch trifft sich die „Salvatorgruppe“ freitags regelmäßig in Jakobus. Viele andere Angebote in Jakobus sind in großer Selbstverständlichkeit ökumenisch, wie z.B. die Arbeit des „ÖFF“ (Ökumenischer Freundeskreis Flüchtlinge) mit dem „Cafe Welcome“ in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingskreis Weilimdorf, das Jakobuscafé, die Hausenhocketse oder auch das Kinderkino. Die KGR-Mitglieder von Stephanus begrüßen es, dass in Salvator über die Erneuerung gemeinsamer Tägerschaft des Hauses nachgedacht werden soll.

Gemeinsame Sitzung der KGR von Salvator und Stephanus am 21.06.2016. Foto: Manfred Feurer (Salvator)

Gemeinsame Sitzung der KGR von Salvator und Stephanus am 21.06.2016. Foto: Manfred Feurer (Salvator)

Der gemeinsame Abend am nächsten Weltgebetstag (3. März 2017) soll, falls möglich, zusammen mit der Ghanaischen Gemeinde geplant und veranstaltet werden. Die Verantwortlichen in Salvator und Stephanus werden angefragt.

Das Programm zum „Reformationsjubiläum“ (31.10.2016 bis 31.10.2017) soll in Giebel auch ökumenische Angebote beinhalten. So wird bewußt zu zwei sehr konfessionell geprägten Gottesdiensten die jeweilige Schwestergemeinde eingeladen: den Gottesdienst am Buß- und Bettag (16. November 2016, 19 Uhr) in Stephanus werden auch katholische Christen besuchen. Stephanus ist dann herzlich eingeladen, den Abendgottesdienst am Aschermittwoch (01. März 2017) in Salvator mitzufeiern. Grundsätzlich vorstellen konnte man sich auch, eine katholische Messe mit rein evangelischen Liedern zu „besingen“. Die Idee soll auch mit den Chören und ihren Leitern besprochen werden.

Weitere Themen können auf Anfrage in dem offiziellen öffentlichen Sitzungsprotokoll in den Pfarrbüros eingesehen werden.

Cafe Welcome am 19. April im Jakobusgemeindehaus

hausen-welco2016Herzliche Einladung an alle, Flüchtlinge, Neuzugezogene, Alteingesessene… zum monatlichen /
a warm welcome to everybody (refugees, newcomers, long-time residents…) to our monthly

Café Welcome

Gespräche, Begegnung, nette Menschen, Infos, Kaffee/Tee und leckere Kuchen

meet locals, get more informations on your new neigbourhood, enjoy free cake and coffee/tea and a nice atmosphere together with friends, practice your german…
everything is free

Jakobusgemeindehaus Hausen (Heckwiesenweg 19)
Dienstag 19.04. 2016, 15 Uhr / 3 pm

Weltgebetstag in Stephanus in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert

"WGT 2016" in Stephanus

„WGT 2016“ in Stephanus

Am Freitag, 4. März 2016 wurde in über 170 Ländern der Weltgebetstag gefeiert. Auch im schön geschmückten Saal der Stephanusgemeinde wurde der Tag mit einem Gottesdienst in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert. Die Gottesdienstordnung haben Frauen aus Kuba unter das Motto “ Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf”gestellt. Die Gottesdienstbesucher wurden mit Mojito, einem kubanischen Getränk und einer Schmetterlingsblume aus Papier,der Nationalblume Kubas, begrüßt.

Bilder aus Kuba

Bilder aus Kuba

Nach der Landinformation mit Bildern folgte die vorgegebene Liturgie und dazwischen wurden Lieder aus Kuba gesungen. Begleitet wurde der Gesang auf dem Klavier von Chorleiterin Ester Walter von der Salvatorgemeinde und an der Trommel Angelika Röber; Flöte Claudia Dicke. Die rhythmischen Lieder wurden auch mit Raumbakugel und Cowbell begleitet. In einem großen weißen Tuch wurde die Kollekte eingesammelt und ergab 488,35 Euro. Herzlichen Dank für diese großzügige Spende!

Das Geld ist für die weltweite Projektarbeit. Frauen und Mädchen werden unterstützt, ihre politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rechte durchzusetzten.

Der Gottesdienst endete mit dem traditionellen WGT-Lied ”Der Tag ist um die Nacht kehrt wieder”. Der erste Vers wurde auf spanisch gesungen. Die Besucher blieben noch bei Tee und kubanischen Speisen und guten Gesprächen gemütlich zusammen. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Köchinnen.

Margarethe Vaihinger

Ein riesengroßes DANKE des ÖFF

ÖFFSeit Mai 2015 hat sich der ÖFF / Ökumenische Freundeskreis Flüchtlinge mehrfach getroffen, um Ideen zu entwickeln und umzusetzen, mit denen das friedliche Zusammenleben von Ansässigen und Flüchtlingen im Bereich unserer Kirchengemeinden gefördert und gestaltet werden kann. Falls Sie Lust haben, mitzumachen, sind Sie herzlich willkommen. Die nächsten Sitzungstermine finden sich HIER auf unserer Gemeindehomepage. Jetzt sagen wir einfach mal ein riesengroßes DANKE.

Dass die Umsetzung von Ideen so toll gelingt, haben wir auch Ihnen und der vielfachen Unterstützung zu verdanken.

Das Benefizkonzert am 31.1.2016 im Gemeindehaus der Stephanuskirche mit den Kandelikas und jiddischer Musik war bestens besucht, mit schöner Stimmung, noch schönerer Musik und einem Spendenbetrag von rund Euro 850,- für die Flüchtlingsarbeit in Hausen.

Vier Sprachkurse sind nun im Jakobusgemeindehaus angekommen und untergekommen und schon etwas heimisch geworden. Das fahrbare Regal für Bücher ist auf dem Weg. Mitte Februar haben wir die 2. Runde Schulranzen (fast 30 Stück!) mit Stiften, Blöcken, Malkästen, Scheren… abgegeben für die Flüchtlingskinder, die neu eingetroffen und jetzt eingeschult wurden.

Und nun war das 1. Mal Cafe Welcome: ein wenig waren wir schon alle bange, ob Menschen aus Bergheim/Giebel/Hausen kommen würden, ob sich die Flüchtlinge zu uns trauen würden, ob wir zu viel oder zu wenig Kuchen hätten, wie es mit der Verständigung klappen könnte….Umsonst gesorgt! Am Dienstag 16.2. war das Jakobusgemeindehaus frühlingshaft vorbereitet und rappelvoll. „Lecker Kuchen“, sagte eine Flüchtlingsfrau strahlend. Sehr lecker und so viel (Dank an alle Bäckerinnen), dass wir den Kindern sogar noch mitgeben konnten. Frau Sautter-Bez und Frau Schnaithmann schmissen bewunderungswürdig, zusammen mit weiteren Helferinnen, die enge Küche. Alle unterhielten sich, mit den letzten Brocken Englisch und den ersten Brocken Deutsch und dann gibt es ja schließlich noch Photos, die man per handy abrufen kann. Mittendrin ein runder Tisch Kinder. Eine Hausenerin sagte zum Abschied, bis zum nächsten Mal wolle sie mit der Enkeltochter ihr Englisch noch etwas aufbessern – was ja nie schaden kann.

Wie sagt man zum Willkommen auf Arabisch: ahlan wa sahlan – Also, seien auch Sie willkommen, bei den nächsten Terminen, am 15.3. und 19.4.2016, jeweils 15 Uhr im Cafe Welcome des Jakobusgemeindehauses.

Flüchtlingssituation thematisiert: Ökumenischer Gottesdienst zur DRK Hocketse

Presse-19-0003-drkNach heftigen Regenfällen am Vormittag wurde der Sonntagsgottesdienst am 19. Juli kurzfristig vom Ernst-Reuter-Platz in die Salvatorkirche verlegt. Das örtliche Rote Kreuz, die evangelischen Stephanus- sowie der katholischen Salvatorgemeinde hatten gemeinsam die Feier organisiert.

In dem Zwiegespräch die Puppen „Schwester Waldtraut und Pfarrer Bär“ (dargestellt von Gudrun Schindler und Ludwig Gutermuth) wurden Befürchtungen angesprochen und Antworten gesucht. Vielleicht können wir mit den Flüchtlingen Toleranz und Solidarität lernen kam dabei zum Ausdruck. Wie Flüchtlingen behandelt werden sollen ist in der Bibel eindeutig beschrieben.

Presse-19-0002-drk„Wenn ein Fremder bei dir – in eurem Land – als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Wie ein Bürger unter euch soll der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt. Du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn Fremde wart ihr im Land Ägypten; ich bin der HERR, euer Gott.“ (3. Mose 19,33f.)

Flüchtlinge kommen nicht aus Abenteuerlust betonte Pater Konrad in seiner Predigt. Sie wurden von Krieg vertrieben und suchen Arbeit, fügte er hinzu. Um ihnen dabei zu helfen, hat sich in Giebel ein ökumenischer Flüchtlingskreis gebildet. Dieser soll auch die religiösen Anliegen der Ankömmlinge wahrnehmen.

Presse-19-0004-drkDie Ortsgruppe Giebel des Roten Kreuzes beschäftigt sich hauptsächlich mit Brandschutz. Wenn viele Flüchtlinge zusammen ankommen, sind die Mitarbeiter auch in die Flüchtlingshilfe eingebunden, fügte Frau Schindler vom Roten Kreuz hinzu.

Der Posaunenchor der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Weilimdorf begleitete die Lieder und gab dem Gottesdienst einen feierlichen Ausdruck. Die ausgeteilten Liedblätter animierten die Gläubigen aller Konfessionen zum Mitsingen. Nach der Messe hatte der Regen zum Glück aufgehört. So konnten die Besucher auf den Ernst-Reuter-Platz zum Frühschoppen und Mittagessen.

Text & Fotos: Manfred Feurer, kath. Salvatorgemeinde

Ökumenische Exerzitien-im-Alltag im Februar und März 2015

Ökumenische Exerzitien-im-Alltag

Ökumenische Exerzitien-im-Alltag

Wir laden ein zu

Ökumenische Exerzitien-im-Alltag
ein geistlicher Übungsweg in der Passionszeit 2015
(9.2. / 23.2. – 30.3.2015)

achtsam in der Gegenwart Gottes

Exerzitien sind

  • eine Zeit der Stille und der inneren Sammlung,
  • ein Weg, sich selbst und Gott neu zu begegnen,
  • in der Meditation biblischer Texte die eigene Beziehung zu Gott zu vertiefen,
  • offen zu werden für das, was Gott mir schenken will,
  • in eine neue Freiheit hinein zu wachsen

Die ökumenischen Exerzitien-im-Alltag bestehen aus mehreren Elementen:

  • Informationsabend, um die Übungsweise der Exerzitien kennenzulernen und mich für eine Teilnahme zu entscheiden. Erst danach ist eine verbindliche Anmeldung möglich!
  • Bereitschaft, sich täglich Zeit für eine geistliche Besinnung (30 min) sowie einen Tagesrückblick zu nehmen
  • Verbindliche Teilnahme an allen sechs wöchentlichen Gruppentreffen, die dem gemeinsamen Austausch, dem Üben und der Vorbereitung auf die neue Woche dienen.
  • Ein begleitendes Einzelgespräch wird angeboten und empfohlen.

Die evang. und kath. Kirchengemeinde Stuttgart-Giebel-Bergheim-Hausen laden ein.

Termine:
Verbindlicher Informationsabend für neue TeilnehmerInnen, Mo 9.2.2015, 19.15 Uhr
6 Gruppenabende, 19.15 – 20.45 Uhr: Mo 23.2. / 2.3. / 9.3. / 16.3. / 23.3./ 30.3.

Ort:
Jakobus-Gemeindehaus, Stuttgart-Hausen (Heckwiesenweg 19, Buslinie 90)

Kursleitung:
Pfarrerin Dr. Bürkert-Engel (evang) und Frau Bitto (kath)

Anmeldung:
schriftlich 10.2.-18.2. im Pfarramt II siehe unten. Bitte beachten Sie: die TNzahl ist begrenzt. Zur Deckung der Kosten erbitten wir € 10,-

für Rückfragen:
Pfarramt Stephanus II, Giebelstr. 26, Tel. 0711 – 861310, Barbara.Buerkert-Engel@elkw.de

Einladung zur öffentlichen ökumenischen Sitzung am 29. April 2014

Wir laden ein zur öffentlichen ökumenischen Sitzung der beiden Kirchengemeinderäte katholischen Salvatorgemeinde und evangelischen Stephanusgemeinde Stuttgart Giebel-Bergheim-Hausen am Dienstag, 29. April 2014, 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Stephanuskirche, Giebelstr. 30.

Beate und Jörg Beyer, Tübingen vom Netzwerk Ökumene referieren zum Thema

Konfessionsverbindende Paare und Familien: Karfreitags evangelisch, Ostern katholisch?

 

Gemeinsame Sitzung der KGR von Salvator und Stephanus

Sitzung der Kirchengemeinderäte von Salvator und Stephanus am 12. November 2013

Sitzung der Kirchengemeinderäte von Salvator und Stephanus am 12. November 2013

Am 12. November trafen sich die Kirchengemeinderäte der katholischen Salvatorgemeinde und der evangelischen Stephanusgemeinde auf Einladung von Salvator im Gemeindehaus.

Pfarrer Christian Löw, seit Juni 2013 als geschäftsführender Pfarrer der Stephanusgemeinde im Amt, sprach einführende Worte zur Ökumene und berichtete über seine ersten Erfahrungen zum Kennenlernen der Strukturen beider Giebeler Kirchen.

Ökumenische Projekte für Weilimdorf angestrebt

Am 21. Januar 2014 findet es Treffen der Organisatoren aus beiden Gemeinden zum Austausch zum gemeinsamen Projekt „Taizé“, ob, wie und wann eine gemeinsame Fahrt, evtl. auch unter Einbezug aller Weilimdorfer Gemeinden, terminlich möglich wäre.

Angedacht ist für die Zukunft auch ein „ökumenischer Jugendkreuzweg“, der bereits in St. Theresia in Weilimdorf in kleiner Runde durchgeführt wird. Pfarrer Schäfer ist grundsätzlich offen für einen gemeinsamen ökumenischen Jugendkreuzweg. In den evangelischen Gemeinden von Weilimdorf wäre dies über die Jugendreferenten zu steuern.

Pläne zur Fusion von Gemeinden im katholischen Stadtdekanat Stuttgart vorgestellt

Im Auftrag des katholischen Bischofs gibt es das Projekt „Aufbrechen“. Es sollen  in der katholischen Kirche pastorale Zentren entstehen. Die Fusionen werden aber nicht so schnell und konsequent vonstatten gehen wie am Anfang geplant. Stuttgart muss sich in den Prozess einfügen, der in der ganzen Diözese läuft. Es gibt aber eine Öffnungsklausel, was bedeutet, dass der Prozess in Stuttgart früher umgesetzt werden kann als in der gesamten Diözese. Die 44 Stuttgarter Kirchengemeinden bleiben als rechtliche Institution erhalten. Es gibt keine Zwangsfusionen. Es sollen 12 neue Gesamtkirchengemeinden entstehen.

Zusammenarbeit von Salvator und Stephanus bei Familiengottesdiensten?

Überlegungen hierzu entstanden im Familiengottesdienstteam der Salvator-Gemeinde. Herr Walter erläutert die Gedanken: Viele Familien sind gemischt konfessionell. Gemeinsame Aktivitäten wären wünschenswert, zum Beispiel ein gemeinsamer Martinsumzug, Öffnung des Kinderchores, Kinderbibeltage, Kindermusical. In der evangelischen Kirche finden in den Schulferien (wie Fasching an 2014) Kinderbibeltage in verschiedenen Gemeinden statt. In der Stephanus-Gemeinde finden sie wieder in den Faschingsferien 2014 statt. Als Idee zur Diskussion in den Kirchengemeinderäten von Salvator und Stephanus soll überlegt werden, ob die Konfirmanden als Gruppe einen katholischen Gottesdienst besuchen und die Firmlinge als Gruppe einen evangelischen Gottesdienst sollen.

Im Anschluss an die gemeinsame Sitzung wurde den Kirchengemeinderäten der Stephanuskirche die neuen sanierten Räume des Kindergarten und auch die Jugendräume und die Aktivitäten in der Salvatorgemeinde vorgestellt.

Die nächste gemeinsame Sitzung der Kirchengemeinderäte findet am 29. April 2014 in Stephanus statt.

Sternsingeraktion 2014 – Kinder und Jugendliche gesucht

Die Sternsinger der Salvatorgemeinde im Januar 2011

Die Sternsinger im Januar 2011

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr wieder in Bergheim, Giebel und Hausen unsere Sternsinger-Aktion durchführen können. Ihr werdet unterwegs sein, um die Friedensbotschaft und den Segen Jesu Christi zu den Menschen unserer Gemeinden zu bringen. Gleichzeitig sammelt Ihr Geld für Kinderprojekte in aller Welt, ein Teil des Geldes geht direkt an zwei Projekte der Salvatorianer.

Es können Kinder aller Konfessionen teilnehmen und wir besuchen alle Familien, die den Segen Gottes wünschen – egal welcher Glaubensrichtung. Bitte melden Sie sich direkt bei Frau Obst-Hönle (861893), wenn Sie in Giebel oder Bergheim wohnen oder bei Frau Heitkamp (616161) für Hausen, wenn Sie einen Besuch wünschen oder Kinder/ Jugendliche teilnehmen möchten. Sie können auch eine Mail schicken (möglichst mit Telefonnummer für evtl. Rückfragen) an: ruth.heitkamp@web.de.

Die Sternsinger besuchen die Familien am 4.1. und 5.1. nachmittags ab ca. 13.30 h.

Kinder (ab der 3. Klasse) und Jugendliche werden bei einem halbtägigen Workshop am Samstagnachmittag vor dem 1. Advent (30.11.2013) vorbereitet. Die „Generalprobe“ und Aussendung findet am 4.1. vormittags statt. Am 6.1. nehmen wir dann gemeinsam mit unseren Familien am Gottesdienst in Salvator um 10 h teil, danach gibt es Pizzaessen für die Teilnehmer mit Spiel und Spaß (bis ca. 13 h).

Für die Kirchengemeinden Salvator und Stephanus

Ruth Heitkamp (Sternsingerteam)

Wieder gemeinsame Sitzung der Kirchengemeinderäte von Salvator und Stephanus

Sitzung der Kirchengemeinderäte am 11. Juni 2013 in Stephanus

Sitzung der Kirchengemeinderäte am 11. Juni 2013 in Stephanus

Am 11. Juni 2013 trafen sich die Kirchengemeinderäte der ev. Stephanusgemeinde und kath. Salvatorgemeinde zu ihrer fünften gemeinsamen ökumenischen Sitzung seit Bestehen der Gemeinden – und der zweiten innerhalb eines halben Jahres. Diese neue Tradition soll gemäß Beschluss der beiden Gremien an diesem Abend halbjährlich fortgeführt werden. Die Impulsgruppe „gemeinsam Gottesdienst feiern“ und die schon jährliche „ökumenische Planungsgruppe“ ergänzen und vertiefen die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Gruppen.

Am 22. Juni 2013 findet von 13 bis 22 Uhr die Einweihung des sanierten Ernst-Reuter-Platz statt. Die Planungsgruppe „Kirche im Giebel“ mit den Kirchengemeinderäten Willi Stadler (Salvator), Fritz Mutschler (Stephanus) und Hans-Martin Goede (Stephanus) stellte dem Gremium die Planungen zu dem Fest vor. So werden sich beide Gemeinden gemeinsam in einem Zelt präsentieren. Schauwände sollen das Gemeindeleben der Kirchen zeigen, es wird eine Übersicht der gemeinsamen Projekte und Gruppen geben und ein Flip-Chart die Besucher anregen ihre Vorstellungen und Wünsche an die Kirche zu formulieren. Es wird zu Gesprächen eingeladen und das Gemeindeleben medial sichtbar sein. Betreut wird der Stand abwechselnd von den Kirchengemeinderäten aus Salvator und Stephanus.

An der öffentlichen Sitzung nahmen neben den Kirchengemeinderäten auch 2 Besucher teil

An der öffentlichen Sitzung nahmen neben den Kirchengemeinderäten auch 2 Besucher teil

Pater Konrad erläuterte die Überlegungen zur Fusion der drei katholischen Gemeinden Salvator, St. Theresia und Feuerbach zu einer rechtlichen Einheit. Dadurch soll „die Seelsorge gestärkt“ und die „Verwaltung verschlankt“ werden. Angedacht ist, dass die Gemeinden Schwerpunkte in ihrer Arbeit ausbilden. Der rechtliche Zusammenschluss soll bereits in 2014 erfolgen. Ziel soll auch sein 40 % der Immobilien der katholischen Kirche im Stuttgarter Norden mittelfristig abzustoßen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Salvator und Stephanus könnte auch hier Synergien aufzeigen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Die Impulsgruppe „gemeinsam Gottesdienst feiern“ besteht mittlerweile aus neun Personen aus beiden Gemeinden. Die erste Sitzung diente dem gegenseitigen Kennenlernen und der Wahrnehmung von (auch unterschiedlichen) Interessen und Hoffnungen. Man verständigte sich darauf, gemeinsam darüber nachdenken zu wollen, wie und zu welchen Zeiten wir gemeinsam Gottesdienst feiern wollen – jenseits der bereits bestehenden und bewährten Anlässe für ökumenische Gottesdienste. Gemeinsam Gottesdienst feiern zu wollen, schließt gleichzeitig ein, sowohl die katholische Messfeier als auch den evangelischen Sonntags-Gottesdienst wert zu schätzen und beizubehalten. Das Thema „gemeinsames Mahl“ soll (zunächst) ausgeklammert bleiben. Es sollen nun bestehende liturgische Entwürfe diskutiert und ggfs. Erfahrungen mit Gottesdiensten anderer Gemeinden gesammelt werden. An der Sitzung nahmen neben den Kirchengemeinderäten auch 2 interessierte Besucher teil. Dies wird sehr begrüßt, auch beim nächste Treffen der Impulsgruppe, das am 4. Juli 2013 um 18.00 Uhr in Salvator stattfindet. Es wird zudem eingeladen zum ökumenischen Gottesdienst am 20. Oktober 2013 mit anschließendem Mittagessen in Hausen.

Die gemeinsame Führung ging zunächst durch die Gemeinderäume und endete im Kirchenraum am Altar bzw. im Gemeindesaal.

Die gemeinsame Führung ging zunächst durch die Gemeinderäume und endete im Kirchenraum am Altar im Gemeindesaal.

Im Anschluss an die Sitzung lud Lothar Gramm die Gäste aus Salvator zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Räumlichkeiten der Stephanuskirche ein, bei der es so manche Anekdote zu hören gab. Auch ist nun geklärt, wofür eine schmale Treppe unter der Orgel ins Tiefgeschoss führt und deshalb ab und an ein Pfarrer vielleicht zwischen Predigt und Abkündigungen nicht zu sehen ist…

 

 

 

 

 

Ökumenische Exerzitien im Alltag: „heil werden“ – geistlicher Übungsweg in der Passionszeit

Ökumene im Giebel

Ökumene im Giebel

Mit dem 24.03.2013 fand die letzte Woche der Exerzitien im Alltag ihren Abschluss. Gemeinsam mit Frau Bitto und der Pfarrerin Frau Dr. Bürkert-Engel, welche die Gruppe leiteten, endete nach 5 Wochen der Exerzitienkurs.

Diesmal trafen sich neben der Leitung 14 Frauen und Männer zu den Besinnungstagen, die jede Woche unter einem anderen Motto, wie z.B. „komm und sieh“ oder „gib mir zu trinken“, standen. Die katholisch-evangelische Gruppe hatte jeweils die Wahl zwischen einer Schrift- bzw. Bildmeditation oder dem Sitzen im Schweigen. Dabei sollte jede Woche möglichst nur ein Zugang zur Übung gewählt werden.

Die Gruppe traf sich in dieser Zeit montagabends und versammelte sich schweigend in der Runde. Ein Bestandteil des Treffens lag darin, sich in Kleingruppen zu dem Erlebten während der täglichen Exerzitienübung, die jeder für sich einmal morgens und einmal abends durchführte, auszutauschen. Hierbei wurden keine Wertungen oder Bewertungen vorgenommen, sondern nur Eindrücke aus der jeweiligen Exerzitienwoche weitergegeben. Die Gruppe traf sich erstmalig im Jahr 2012 in ähnlicher Besetzung.

Der im Jakobus-Gemeindehaus in Hausen veranstaltete Exerzitienkurs bot im Anschluss noch genügend Zeit um sich über weitere Themen in lockerer Runde auszutauschen. Ein weiterer Kurs soll im Herbst angeboten werden.

Evelyn Steinhart

„Heil werden“ Ökumenische Exerzitien im Alltag 2013

„Gott in allen Dingen suchen und finden“ (Ignatius von Loyola). Nicht nur in Gebet und Gottesdienst, sondern mitten im Alltag kann Gott gesucht und gefunden werden. Exerzitien im Alltag bieten einen geistlichen Übungsweg, um das eigene Leben und die persönliche Beziehung zu Gott zu bedenken und auf ihn hin zu ordnen. Aus der inneren Haltung der Stille und angeleitet durch Übungen und Impulse erwächst die Sensibilität für das, was mich wirklich bewegt. Ich werde nicht mehr „gelebt“, sondern die einzelnen Elemente meines Alltags finden zusammen und führen mich näher zu Gott.

Die ökumenischen Exerzitien im Alltag bestehen aus mehreren Elementen:
− Informationsabend, um die Übungsweise der Exerzitien kennenzulernen und mich für eine Teilnahme zu entscheiden. Erst danach ist eine verbindliche Anmeldung möglich!
− Bereitschaft, sich täglich Zeit für eine geistliche Besinnung sowie einen Tagesrückblick Zeit zu nehmen
− Teilnahme an den fünf wöchentlichen Gruppentreffen, die dem gemeinsamen Austausch,dem Üben und der Vorbereitung auf die neue Woche dienen.
− Begleitende Einzelgespräche sind auf Wunsch gerne möglich.

Die evang. Und kath. Kirchengemeinde Stuttgart-Giebel-Bergheim-Hausen laden hierzu alle Interessierten freundlichst ein.

Termine:
Mo 4.2.2013, 19.15 Uhr Informationsabend
5 Gruppenabende, 19.15 – 20.45 Uhr: Mo 18.2. / 25.2. / 4.3. / 11.3. / 18.3.
Ort:
Jakobus-Gemeindehaus, Stuttgart-Hausen (Heckwiesenweg 19, Buslinie 90)
Kursleitung:
Pfarrerin Dr.Bürkert-Engel und Frau Bitto
Bitte beachten Sie:
Teilnehmen kann jeder/jeder, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zur Deckung der Kosten erbitten wir € 10,-
für Rückfragen:
Pfarrerin Dr.Bürkert-Engel, Pfarramt Stephanus II, Tel. 0711 – 861310, Buerkert-Engel@stephanuskirche-weilimdorf.de

Blick auf die gemeinsame Sitzung der Kirchengemeinderäte im Salvator-Gemeindehaus

Blick auf die gemeinsame Sitzung der Kirchengemeinderäte im Salvator-Gemeindehaus

Blick auf die gemeinsame Sitzung der Kirchengemeinderäte im Salvator-Gemeindehaus

Am 20. November 2012 trafen sich die Kirchengemeinderäte der ev. Stephanusgemeinde und kath. Salvatorgemeinde zu ihrer vierten gemeinsamen ökumenischen Sitzung seit Bestehen der Gemeinden. Die Sitzung stand ganz im Zeichen der Ökumene,  die in Giebel-Bergheim-Hausen bereits in vielen Bereichen problemlos funktioniert.

Read more »